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		<title><![CDATA[garden of the multiverse - big city lights]]></title>
		<link>https://garden-of-the-multiverse.de/</link>
		<description><![CDATA[garden of the multiverse - https://garden-of-the-multiverse.de]]></description>
		<pubDate>Sat, 25 Apr 2026 12:32:42 +0000</pubDate>
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		<item>
			<title><![CDATA[Du wirfst Glück nach mir]]></title>
			<link>https://garden-of-the-multiverse.de/showthread.php?tid=104</link>
			<pubDate>Sun, 01 Sep 2024 20:26:55 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://garden-of-the-multiverse.de/member.php?action=profile&uid=10">Elliot Higgs</a>]]></dc:creator>
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			<description><![CDATA[<div id="postcode_1"><div class="postcode_1-head"><div class="postcode_1-scenetitle">Du wirfst Glück nach mir</div></div><div class="postcode_1-mainbox"><div class="postcode_1-pictures">
<img src="https://i.postimg.cc/5NyWWb87/e1.gif" class="postcode_1-smallpic"><br />
<img src="https://i.postimg.cc/zXQZJ6jJ/ea1.gif" class="postcode_1-bigpic"><br />
<img src="https://i.postimg.cc/K8d25wk9/a1.gif" class="postcode_1-smallpic"></div><div class="postcode_1-text"><a href="https://i.postimg.cc/pTVv4xsZ/Download-4.jpg" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Elliots Outfit</a><br />
Das Schmunzeln auf seinen Lippen konnte Elliot einfach nicht unterdrücken. Alison wusste zwar mittlerweile, wohin sie fahren würden, weil sie das Navi sehen und hören konnte, aber dass Elliot wirklich mit ihr an den Strand gehen würde - und vor allem warum - hatte sie eventuell noch gar nicht auf dem Schirm. Elliot hoffte ein bisschen, dass sie dachte, sie würden einfach nur an einem der Picknicktische auf dem Parkplatz essen und dann wäre es das schon wieder gewesen, weil das leider eben immer so war und er nie viel Zeit hatte. Aber nachdem sie in der Nacht von Isaacs Abschlussfeier so traurig gewirkt hatte, als Elliot sie wieder ins Bett geschickt hatte, hatte das seinem Herzen einen ganz schönen Knacks bereitet. Also hatte er heute dafür gesorgt, dass er früher Feierabend machen konnte und hatte Alison eine Nachricht geschrieben, dass sie um 16:30 Uhr fertig sein sollte, damit er sie abholen konnte. <br />
<br />
Als sie am Parkplatz des El Matador Beach ankamen, standen - natürlich - zig Autos auf dem Parkplatz. Der Sonnenuntergang an diesem Strand war so atemberaubend, dass selbst jemand wie Elliot einen kitschigen Beigeschmack auf der Zunge zugeben musste. Er parkte seinen Wagen in einer freien Parklücke und grinste Alison jetzt wirklich an. "Warte", sagte er und griff hinter ihren Sitz auf die Rückbank und zog eine kleine Tüte hervor. "Ich schau auch weg, wenn du dich umziehst." Elliot hielt Alison die Tüte entgegen in der ein <a href="https://cdn.images.express.co.uk/img/dynamic/79/590x/Dakota-Johnson-565280.jpg?r=1686998680160" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Bikini</a> für sie war, den er gesehen und sich sofort gewünscht hatte, sie darin zu sehen. "Ich hol die Sachen aus dem Kofferraum die wir brauchen, zieh dich hinten um, da sieht dich niemand." Da die Scheiben getönt waren, machte er sich da keine Gedanken. Er beugte sich zu ihr, küsste sanft ihre Schläfe und stieg dann aus, nachdem er sein Handy von der Ladeplattform genommen hatte. <br />
<br />
Nachdem er den <a href="https://i.postimg.cc/htTZWLtb/Lovers-Picknickkorb.jpg" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Picknickkorb</a> und eine dunkelblaue Decke aus dem Kofferraum genommen hatte, sich einen großen Stoffbeutel mit Inhalt über die Schulter gehängt und den Kofferraum wieder geschlossen hatte, wartete er auf Alison. Als sie ausstieg, lächelte er sie sofort wieder an. Irgendwie war das heute eine automatische Reaktion seines Körpers darauf, dass er sie sah. Er zog eine der Blumen aus dem Korb raus und schob sie Alison hinter ihr linkes Ohr und schloss dann das Auto ab, ehe er den Schlüssel einsteckte und Alisons Hand nahm. Er verschränkte seine Finger mit ihren und lief wortlos mit ihr die steile Treppe hinab. <i>Bitte bekomm keine Höhenangst. Wir sind gleich unten. Bitte...</i> Das war der einzige Punkt, vor dem er ein wenig Bammel hatte, weil es keine andere Möglichkeit gab, den Strand zu erreichen. Aber als sie erfolgreich unten angekommen waren, atmete er einmal durch und drückte liebevoll ihre Hand. "Such dir einen Platz aus, an dem du sitzen möchtest", forderte er sie auf und zog seine Schuhe aus, damit er einfacher durch den Sand laufen konnte. <br />
</div></div></div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="postcode_1"><div class="postcode_1-head"><div class="postcode_1-scenetitle">Du wirfst Glück nach mir</div></div><div class="postcode_1-mainbox"><div class="postcode_1-pictures">
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<img src="https://i.postimg.cc/K8d25wk9/a1.gif" class="postcode_1-smallpic"></div><div class="postcode_1-text"><a href="https://i.postimg.cc/pTVv4xsZ/Download-4.jpg" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Elliots Outfit</a><br />
Das Schmunzeln auf seinen Lippen konnte Elliot einfach nicht unterdrücken. Alison wusste zwar mittlerweile, wohin sie fahren würden, weil sie das Navi sehen und hören konnte, aber dass Elliot wirklich mit ihr an den Strand gehen würde - und vor allem warum - hatte sie eventuell noch gar nicht auf dem Schirm. Elliot hoffte ein bisschen, dass sie dachte, sie würden einfach nur an einem der Picknicktische auf dem Parkplatz essen und dann wäre es das schon wieder gewesen, weil das leider eben immer so war und er nie viel Zeit hatte. Aber nachdem sie in der Nacht von Isaacs Abschlussfeier so traurig gewirkt hatte, als Elliot sie wieder ins Bett geschickt hatte, hatte das seinem Herzen einen ganz schönen Knacks bereitet. Also hatte er heute dafür gesorgt, dass er früher Feierabend machen konnte und hatte Alison eine Nachricht geschrieben, dass sie um 16:30 Uhr fertig sein sollte, damit er sie abholen konnte. <br />
<br />
Als sie am Parkplatz des El Matador Beach ankamen, standen - natürlich - zig Autos auf dem Parkplatz. Der Sonnenuntergang an diesem Strand war so atemberaubend, dass selbst jemand wie Elliot einen kitschigen Beigeschmack auf der Zunge zugeben musste. Er parkte seinen Wagen in einer freien Parklücke und grinste Alison jetzt wirklich an. "Warte", sagte er und griff hinter ihren Sitz auf die Rückbank und zog eine kleine Tüte hervor. "Ich schau auch weg, wenn du dich umziehst." Elliot hielt Alison die Tüte entgegen in der ein <a href="https://cdn.images.express.co.uk/img/dynamic/79/590x/Dakota-Johnson-565280.jpg?r=1686998680160" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Bikini</a> für sie war, den er gesehen und sich sofort gewünscht hatte, sie darin zu sehen. "Ich hol die Sachen aus dem Kofferraum die wir brauchen, zieh dich hinten um, da sieht dich niemand." Da die Scheiben getönt waren, machte er sich da keine Gedanken. Er beugte sich zu ihr, küsste sanft ihre Schläfe und stieg dann aus, nachdem er sein Handy von der Ladeplattform genommen hatte. <br />
<br />
Nachdem er den <a href="https://i.postimg.cc/htTZWLtb/Lovers-Picknickkorb.jpg" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Picknickkorb</a> und eine dunkelblaue Decke aus dem Kofferraum genommen hatte, sich einen großen Stoffbeutel mit Inhalt über die Schulter gehängt und den Kofferraum wieder geschlossen hatte, wartete er auf Alison. Als sie ausstieg, lächelte er sie sofort wieder an. Irgendwie war das heute eine automatische Reaktion seines Körpers darauf, dass er sie sah. Er zog eine der Blumen aus dem Korb raus und schob sie Alison hinter ihr linkes Ohr und schloss dann das Auto ab, ehe er den Schlüssel einsteckte und Alisons Hand nahm. Er verschränkte seine Finger mit ihren und lief wortlos mit ihr die steile Treppe hinab. <i>Bitte bekomm keine Höhenangst. Wir sind gleich unten. Bitte...</i> Das war der einzige Punkt, vor dem er ein wenig Bammel hatte, weil es keine andere Möglichkeit gab, den Strand zu erreichen. Aber als sie erfolgreich unten angekommen waren, atmete er einmal durch und drückte liebevoll ihre Hand. "Such dir einen Platz aus, an dem du sitzen möchtest", forderte er sie auf und zog seine Schuhe aus, damit er einfacher durch den Sand laufen konnte. <br />
</div></div></div>]]></content:encoded>
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		<item>
			<title><![CDATA[Wenn Bromance das einzig Beständige ist]]></title>
			<link>https://garden-of-the-multiverse.de/showthread.php?tid=102</link>
			<pubDate>Tue, 23 Jul 2024 19:14:23 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://garden-of-the-multiverse.de/member.php?action=profile&uid=12">Jonathan Cavendish</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://garden-of-the-multiverse.de/showthread.php?tid=102</guid>
			<description><![CDATA[Seit gut einer Woche war Elliot Higgs wieder in den Staaten und somit war es der perfekte Zeitpunkt, in seiner Firma aufzutauchen und ihn für den restlichen Nachmittag zu entführen. Ich würde auch mit dem Kerl Golf spielen gehen, wenn es sein musste. Ich mochte Golf nicht besonders, aber es war besser als dieses komische amerikanische Football. Etwas, was ich noch nie verstanden hatte. Ich vermisste die Premier League. Vielleicht könnte ich mal wieder nach London fliegen und mit meinem Bruder zu einem Spiel gehen. Ein leises Lachen kam aus meiner Kehle bei dem Gedanken. Als hätte ich die Zeit, einfach mal so nach London zufliegen und mir ein Fußballspiel anzuschauen. Es war ein Kunststück, dass ich mir heute Nachmittag freigenommen hatte. Der einzige Vorteil, wenn man sein eigener Boss war. Aber besonders oft tat ich es nicht, wenn ich nicht arbeitete, kümmerte ich mich um politische Anliegen oder um Vorstandsangelegenheiten. Kurz gesagt, ich arbeitete eigentlich immer. Und wenn Zelda und ich mal wieder eine Off-Phase unserer Beziehung hatten, eigentlich noch mehr. Aber heute wäre mir beinahe der Arsch geplatzt in der Kanzlei. Ich musste einfach raus. Am liebsten hätte ich Zelda angeschrieben und sie zu mir nach Hause bestellt. Aber ich wusste, dass so ein Verhalten kontraproduktiv für unsere Beziehung war und sie sich in ihren negativen Gedanken bestätigt fühlen würde. Also ließ ich es. Ich war nicht in der Stimmung, sensible mit ihr zu diskutieren und das richtige Feingefühl zu haben. Und die einzige Option, die noch blieb, war mein bester Freund und wahrscheinlich einziger wirklicher Freund Elliot. <br />
Ich hatte mich vorher informiert. Er war zwar im Büro, aber hatte keine großen Termine mehr, was die Chance erhöhte ihn in den Country Club zu entführen. Vielleicht brauchte ich auch nur einen guten Gin. Aber alleine Trinken war armselig und alle anderen würden mit mir reden wollen. Elliot war da etwas angenehmer. Auch, weil wir uns blind verstanden. Das einzige Problem, ich hatte ihm nie von Zelda erzählt. Also konnte ich mich nicht mal jetzt auskotzen. Ich war mir aber auch nicht sicher, ob Elliot für Beziehungstipps der Richtige war - obwohl ich einen Trumpf in der Hand hatte. <br />
<br />
Mit einem gewinnenden Lächeln und einem selbstbewussten Gang ging ich direkt auf den Empfangstresen zu. Hinter dem Tresen saß eine junge, attraktive Sekretärin, die gerade mit ein paar Unterlagen beschäftigt war. Als sie mich sah, lächelte sie freundlich. <i>"Wie kann ich Ihnen helfen?"</i>, fragte sie höflich. Mit einem charmanten Lächeln antwortete ich: <b>"Guten Tag. Ich bin Jonathan Cavendisch. Ich würde gerne zu Mr. Higgs."</b> Die junge Frau sah mich entschuldigend an. <i>"Mr. Higgs ist leider aktuell nicht in seinem Büro. Vielleicht möchten Sie im Wartebereich Platz nehmen?"</i>, sagte sie und deutet auf die Sessel auf der anderen Seite des Raumes. Einen Teufel würde ich tun. Ich neigte leicht meinen Kopf und mein Lächeln wurde noch einnehmender. <b>"Das ist sehr freundlich von Ihnen, aber ich bin mir sicher, Mr. Higgs würde nichts dagegen haben, wenn ich in seinem Büro warte. Wir haben eine sehr enge geschäftliche Beziehung."</b> Was auch stimmte. Ich hatte ihm geholfen, diese Firma oder eher diesen Zweig mit aufzubauen und abzusichern. Noch heute liefen alle rechtlichen Belange über meine Kanzlei. Zwar nahm ich nur noch wenige Fälle direkt an, aber dennoch lief schlussendlich alles am Ende über meinen Schreibtisch, was mit diesem Unternehmen zu tun hatte. Und deswegen würde ich gewiss nicht im Wartezimmer Platz nehmen. Ein wenig verlegen fragte die Sekretärin: <i>"Haben Sie einen Termin mit ihm?"</i> Ein leises Lachen kam von mir und ich schüttelte den Kopf. <b>"Nein, nein, wir brauchen selten Termine. Zwischen uns läuft alles etwas informeller ab. Mr. Higgs würde es mir nie verzeihen, wenn ich vor der Tür warten würde, während sein Büro leer ist."</b><br />
Ich sah der jungen Frau an, dass sie unsicher war und zögerte. <i>"Nun, ich verstehe … Aber normalerweise darf ich niemanden ohne Ankündigung hineinlassen."</i> Ein gutes Mädchen. Vielleicht sollte ich sie abwerben. Aber so gemein war ich nicht. Und Elliot brauchte auch eine gute Sekretärin. Dennoch wollte ich nicht einfach aufgeben. Mein Ziel war es, in sein Büro hineinzukommen. Mittlerweile auch aus Prinzip. <br />
Ich lehnte mich leicht vor und sprach mit sanfter Stimme. <b>"Wissen Sie, ich kann wirklich verstehen, warum Mr. Higgs Sie eingestellt hat. Sie sind sehr gewissenhaft und professionell. Das ist eine seltene Qualität. Wäre ich ein Arsch, würde ich sie glatt abwerben."</b> schmeichelte ich der jungen Frau, wodurch sie errötete und sich verlegen bedankte. <i>"Vielen Dank, Mr. Cavendish."</i> <br />
Mein Lächeln wurde breiter. <b>"Ich verspreche Ihnen, ich werde keinen Ärger machen. Es geht nur um ein kleines Anliegen, das ich mit Mr. Higgs besprechen muss. Es wird ihm sicher nichts ausmachen, wenn ich in seinem Büro auf ihn warte."</b> versuchte ich es weiter. Noch immer unsicher, aber sichtlich geschmeichelt, gab die Sekretärin nach. <i>"Na gut, Mr. Cavendish. Ich werde eine Ausnahme machen. Aber bitte sagen Sie ihm, dass ich Sie hineingelassen habe, ja?"</i> Zufrieden lächelte ich und zwinkerte ihr zu. <b>"Natürlich werde ich ihn sofort darüber informieren und betonen, dass sie eine wunderbare Angestellte sind. Vielen Dank, Sie sind ein Schatz."</b> bedankte ich mich und richte mich wieder normal auf. Die Sekretärin stand auf, um mir die Tür zu öffnen. <i>"Gern geschehen. Wenn Sie etwas brauchen, lassen Sie es mich wissen."</i><br />
<br />
Ich bedankte mich nochmals und wünschte ihr einen schönen Tag, bevor ich in das Büro von meinem besten Freund trat. Es war wirklich eins der schönsten Büros, die ich kannte. Die Glasfront war immer wieder beeindruckend. Ich öffnete mein Sakko und ging zu der kleinen Bar bei der Sitzgelegenheit in seinem Büro. Ich goss mir einen kleinen Schluck von seinem Whiskey ein und stellte mich mit dem Glas an die Fensterfront und beobachte die Straßen von L.A.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Seit gut einer Woche war Elliot Higgs wieder in den Staaten und somit war es der perfekte Zeitpunkt, in seiner Firma aufzutauchen und ihn für den restlichen Nachmittag zu entführen. Ich würde auch mit dem Kerl Golf spielen gehen, wenn es sein musste. Ich mochte Golf nicht besonders, aber es war besser als dieses komische amerikanische Football. Etwas, was ich noch nie verstanden hatte. Ich vermisste die Premier League. Vielleicht könnte ich mal wieder nach London fliegen und mit meinem Bruder zu einem Spiel gehen. Ein leises Lachen kam aus meiner Kehle bei dem Gedanken. Als hätte ich die Zeit, einfach mal so nach London zufliegen und mir ein Fußballspiel anzuschauen. Es war ein Kunststück, dass ich mir heute Nachmittag freigenommen hatte. Der einzige Vorteil, wenn man sein eigener Boss war. Aber besonders oft tat ich es nicht, wenn ich nicht arbeitete, kümmerte ich mich um politische Anliegen oder um Vorstandsangelegenheiten. Kurz gesagt, ich arbeitete eigentlich immer. Und wenn Zelda und ich mal wieder eine Off-Phase unserer Beziehung hatten, eigentlich noch mehr. Aber heute wäre mir beinahe der Arsch geplatzt in der Kanzlei. Ich musste einfach raus. Am liebsten hätte ich Zelda angeschrieben und sie zu mir nach Hause bestellt. Aber ich wusste, dass so ein Verhalten kontraproduktiv für unsere Beziehung war und sie sich in ihren negativen Gedanken bestätigt fühlen würde. Also ließ ich es. Ich war nicht in der Stimmung, sensible mit ihr zu diskutieren und das richtige Feingefühl zu haben. Und die einzige Option, die noch blieb, war mein bester Freund und wahrscheinlich einziger wirklicher Freund Elliot. <br />
Ich hatte mich vorher informiert. Er war zwar im Büro, aber hatte keine großen Termine mehr, was die Chance erhöhte ihn in den Country Club zu entführen. Vielleicht brauchte ich auch nur einen guten Gin. Aber alleine Trinken war armselig und alle anderen würden mit mir reden wollen. Elliot war da etwas angenehmer. Auch, weil wir uns blind verstanden. Das einzige Problem, ich hatte ihm nie von Zelda erzählt. Also konnte ich mich nicht mal jetzt auskotzen. Ich war mir aber auch nicht sicher, ob Elliot für Beziehungstipps der Richtige war - obwohl ich einen Trumpf in der Hand hatte. <br />
<br />
Mit einem gewinnenden Lächeln und einem selbstbewussten Gang ging ich direkt auf den Empfangstresen zu. Hinter dem Tresen saß eine junge, attraktive Sekretärin, die gerade mit ein paar Unterlagen beschäftigt war. Als sie mich sah, lächelte sie freundlich. <i>"Wie kann ich Ihnen helfen?"</i>, fragte sie höflich. Mit einem charmanten Lächeln antwortete ich: <b>"Guten Tag. Ich bin Jonathan Cavendisch. Ich würde gerne zu Mr. Higgs."</b> Die junge Frau sah mich entschuldigend an. <i>"Mr. Higgs ist leider aktuell nicht in seinem Büro. Vielleicht möchten Sie im Wartebereich Platz nehmen?"</i>, sagte sie und deutet auf die Sessel auf der anderen Seite des Raumes. Einen Teufel würde ich tun. Ich neigte leicht meinen Kopf und mein Lächeln wurde noch einnehmender. <b>"Das ist sehr freundlich von Ihnen, aber ich bin mir sicher, Mr. Higgs würde nichts dagegen haben, wenn ich in seinem Büro warte. Wir haben eine sehr enge geschäftliche Beziehung."</b> Was auch stimmte. Ich hatte ihm geholfen, diese Firma oder eher diesen Zweig mit aufzubauen und abzusichern. Noch heute liefen alle rechtlichen Belange über meine Kanzlei. Zwar nahm ich nur noch wenige Fälle direkt an, aber dennoch lief schlussendlich alles am Ende über meinen Schreibtisch, was mit diesem Unternehmen zu tun hatte. Und deswegen würde ich gewiss nicht im Wartezimmer Platz nehmen. Ein wenig verlegen fragte die Sekretärin: <i>"Haben Sie einen Termin mit ihm?"</i> Ein leises Lachen kam von mir und ich schüttelte den Kopf. <b>"Nein, nein, wir brauchen selten Termine. Zwischen uns läuft alles etwas informeller ab. Mr. Higgs würde es mir nie verzeihen, wenn ich vor der Tür warten würde, während sein Büro leer ist."</b><br />
Ich sah der jungen Frau an, dass sie unsicher war und zögerte. <i>"Nun, ich verstehe … Aber normalerweise darf ich niemanden ohne Ankündigung hineinlassen."</i> Ein gutes Mädchen. Vielleicht sollte ich sie abwerben. Aber so gemein war ich nicht. Und Elliot brauchte auch eine gute Sekretärin. Dennoch wollte ich nicht einfach aufgeben. Mein Ziel war es, in sein Büro hineinzukommen. Mittlerweile auch aus Prinzip. <br />
Ich lehnte mich leicht vor und sprach mit sanfter Stimme. <b>"Wissen Sie, ich kann wirklich verstehen, warum Mr. Higgs Sie eingestellt hat. Sie sind sehr gewissenhaft und professionell. Das ist eine seltene Qualität. Wäre ich ein Arsch, würde ich sie glatt abwerben."</b> schmeichelte ich der jungen Frau, wodurch sie errötete und sich verlegen bedankte. <i>"Vielen Dank, Mr. Cavendish."</i> <br />
Mein Lächeln wurde breiter. <b>"Ich verspreche Ihnen, ich werde keinen Ärger machen. Es geht nur um ein kleines Anliegen, das ich mit Mr. Higgs besprechen muss. Es wird ihm sicher nichts ausmachen, wenn ich in seinem Büro auf ihn warte."</b> versuchte ich es weiter. Noch immer unsicher, aber sichtlich geschmeichelt, gab die Sekretärin nach. <i>"Na gut, Mr. Cavendish. Ich werde eine Ausnahme machen. Aber bitte sagen Sie ihm, dass ich Sie hineingelassen habe, ja?"</i> Zufrieden lächelte ich und zwinkerte ihr zu. <b>"Natürlich werde ich ihn sofort darüber informieren und betonen, dass sie eine wunderbare Angestellte sind. Vielen Dank, Sie sind ein Schatz."</b> bedankte ich mich und richte mich wieder normal auf. Die Sekretärin stand auf, um mir die Tür zu öffnen. <i>"Gern geschehen. Wenn Sie etwas brauchen, lassen Sie es mich wissen."</i><br />
<br />
Ich bedankte mich nochmals und wünschte ihr einen schönen Tag, bevor ich in das Büro von meinem besten Freund trat. Es war wirklich eins der schönsten Büros, die ich kannte. Die Glasfront war immer wieder beeindruckend. Ich öffnete mein Sakko und ging zu der kleinen Bar bei der Sitzgelegenheit in seinem Büro. Ich goss mir einen kleinen Schluck von seinem Whiskey ein und stellte mich mit dem Glas an die Fensterfront und beobachte die Straßen von L.A.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Was er hat, was andere Männer nicht haben? Mein Herz.]]></title>
			<link>https://garden-of-the-multiverse.de/showthread.php?tid=91</link>
			<pubDate>Mon, 15 Jul 2024 07:58:45 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://garden-of-the-multiverse.de/member.php?action=profile&uid=13">Zelda Meadows</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://garden-of-the-multiverse.de/showthread.php?tid=91</guid>
			<description><![CDATA[Als Jonathan seinen Wagen auf die Einfahrt seines Hauses lenkte, freute der Teil in mir, der süchtig war, sich vor allem auf den Martini und auch, wenn ich lieber geduscht hätte, würde ich die Badewanne nicht ablehnen. Ich liebte den Badezusatz, den Jon nur für mich kaufte und hatte bis heute keine Ahnung, wo er den her hatte, oder wieso er so gut zu mir passte. Da ich heute aber nicht vorhatte zu sterben, musste ich darauf aufpassen, in dem heißen Wasser nicht einzuschlafen. Ich könnte Jonathan fragen, ob er bei mir bleibt, oder noch besser: mit in die Wanne kam. Aber irgendetwas in mir traute sich nicht. Er hatte heute Nacht schon so viel für mich gemacht, wenn ich es übertrieb, würden wir nur wieder streiten. Also folgte ich ihm so unauffällig wie möglich ins Haus, zog meine Schuhe aus und hing Jons Mantel an den Haken, bevor ich meine Arme vor der Brust verschränkte und mich wieder fühlte, wie die letzte Versagerin. Ich konnte Jonathan absolut nichts bieten, mein Zimmer in der Wohnung, in der ich mit Damien lebte, war nicht mal so groß wie hier der Eingangsbereich und vielleicht war das der Grund, wieso ich Jon nie freiwillig mit zu mir nehmen wollte. Wer fühlte sich in einem Schuhkarton wohl, wenn er einen Palast hatte? Unsinnig.<br />
<br />
Niles kam mit dem Martini um die Ecke geschlendert, als würde er das jede Nacht tun, dabei war seine Arbeitszeit sicherlich schon lange vorbei und er nur meinetwegen nochmal in seine Klamotten geschlüpft. Schon aus Spaß an seinem Blick, machte ich einen tiefen Knicks vor ihm, bevor ich ihm das Glas abnahm und mich bedankte. <zelda>"Du solltest auch mal einen trinken, dann verschwinden die Falten auf der Stirn"</zelda>, neckte ich ihn und verzichtete wie immer darauf, ihn höflich mit Sie anzusprechen. Wozu auch? Erstens gab es das in meiner Muttersprache nicht und ich hatte nie verstanden, wieso die Deutschen sich das so kompliziert machten (die Doku darüber war trotzdem interessant gewesen) und zweitens war er nicht mein Boss, sondern Jonathans Angestellter. <zelda>"Ich, ähm... geh dann mal... Baden?"</zelda>, auch wenn meine Worte wie eine Frage klangen, waren sie eigentlich eine Aussage. Ich lächelte Niles zu und sah Jonathan einen kurzen Moment sehnsüchtig in die hübschen Augen, bevor ich seine Hand nahm und sie kurz drückte. Keine Ahnung, was heute okay war und was nicht und genau deswegen machte ich lieber zu wenig als zu viel. Ich erklomm also die Stufen nach oben, trank auf dem Weg ins Badezimmer meinen Martini mit einem großen Schluck leer - Genuss? Überbewertet. - und atmete tief den Duft ein, den der Badezusatz verströmte. Mein Kleid aufzubekommen war nüchtern schon eine Herausforderung und in meinem Zustand quasi unmöglich, aber ich hatte Zeit, also würde ich die Schubladen durchsuchen und mir irgendeine Hilfe basteln, um den sowieso klemmenden Reißverschlusses zu öffnen. Und wenn alle Stricke rissen, hätte ich auch keine Probleme damit das Teil zu zerschneiden. Es war nur Stoff und mit zwei neuen Bildern auf Only Fans würde ich genug verdienen um mir im Second Hand Laden zwei neue zu kaufen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Als Jonathan seinen Wagen auf die Einfahrt seines Hauses lenkte, freute der Teil in mir, der süchtig war, sich vor allem auf den Martini und auch, wenn ich lieber geduscht hätte, würde ich die Badewanne nicht ablehnen. Ich liebte den Badezusatz, den Jon nur für mich kaufte und hatte bis heute keine Ahnung, wo er den her hatte, oder wieso er so gut zu mir passte. Da ich heute aber nicht vorhatte zu sterben, musste ich darauf aufpassen, in dem heißen Wasser nicht einzuschlafen. Ich könnte Jonathan fragen, ob er bei mir bleibt, oder noch besser: mit in die Wanne kam. Aber irgendetwas in mir traute sich nicht. Er hatte heute Nacht schon so viel für mich gemacht, wenn ich es übertrieb, würden wir nur wieder streiten. Also folgte ich ihm so unauffällig wie möglich ins Haus, zog meine Schuhe aus und hing Jons Mantel an den Haken, bevor ich meine Arme vor der Brust verschränkte und mich wieder fühlte, wie die letzte Versagerin. Ich konnte Jonathan absolut nichts bieten, mein Zimmer in der Wohnung, in der ich mit Damien lebte, war nicht mal so groß wie hier der Eingangsbereich und vielleicht war das der Grund, wieso ich Jon nie freiwillig mit zu mir nehmen wollte. Wer fühlte sich in einem Schuhkarton wohl, wenn er einen Palast hatte? Unsinnig.<br />
<br />
Niles kam mit dem Martini um die Ecke geschlendert, als würde er das jede Nacht tun, dabei war seine Arbeitszeit sicherlich schon lange vorbei und er nur meinetwegen nochmal in seine Klamotten geschlüpft. Schon aus Spaß an seinem Blick, machte ich einen tiefen Knicks vor ihm, bevor ich ihm das Glas abnahm und mich bedankte. <zelda>"Du solltest auch mal einen trinken, dann verschwinden die Falten auf der Stirn"</zelda>, neckte ich ihn und verzichtete wie immer darauf, ihn höflich mit Sie anzusprechen. Wozu auch? Erstens gab es das in meiner Muttersprache nicht und ich hatte nie verstanden, wieso die Deutschen sich das so kompliziert machten (die Doku darüber war trotzdem interessant gewesen) und zweitens war er nicht mein Boss, sondern Jonathans Angestellter. <zelda>"Ich, ähm... geh dann mal... Baden?"</zelda>, auch wenn meine Worte wie eine Frage klangen, waren sie eigentlich eine Aussage. Ich lächelte Niles zu und sah Jonathan einen kurzen Moment sehnsüchtig in die hübschen Augen, bevor ich seine Hand nahm und sie kurz drückte. Keine Ahnung, was heute okay war und was nicht und genau deswegen machte ich lieber zu wenig als zu viel. Ich erklomm also die Stufen nach oben, trank auf dem Weg ins Badezimmer meinen Martini mit einem großen Schluck leer - Genuss? Überbewertet. - und atmete tief den Duft ein, den der Badezusatz verströmte. Mein Kleid aufzubekommen war nüchtern schon eine Herausforderung und in meinem Zustand quasi unmöglich, aber ich hatte Zeit, also würde ich die Schubladen durchsuchen und mir irgendeine Hilfe basteln, um den sowieso klemmenden Reißverschlusses zu öffnen. Und wenn alle Stricke rissen, hätte ich auch keine Probleme damit das Teil zu zerschneiden. Es war nur Stoff und mit zwei neuen Bildern auf Only Fans würde ich genug verdienen um mir im Second Hand Laden zwei neue zu kaufen.]]></content:encoded>
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