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		<title><![CDATA[garden of the multiverse - love in the city]]></title>
		<link>https://garden-of-the-multiverse.de/</link>
		<description><![CDATA[garden of the multiverse - https://garden-of-the-multiverse.de]]></description>
		<pubDate>Sat, 25 Apr 2026 18:54:10 +0000</pubDate>
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		<item>
			<title><![CDATA[Turning a Bad Date into a Perfect Day]]></title>
			<link>https://garden-of-the-multiverse.de/showthread.php?tid=68</link>
			<pubDate>Wed, 07 Feb 2024 00:00:13 +0100</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://garden-of-the-multiverse.de/member.php?action=profile&uid=5">Abigail Chapman</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://garden-of-the-multiverse.de/showthread.php?tid=68</guid>
			<description><![CDATA[Abigail und Mark saßen in dem viel zu kleinem Wohnzimmer von Mark, umgeben von kitschiger Dekoration und roten Herzen. Der Student hatte offensichtlich versucht, das Date so romantisch wie möglich zu gestalten, aber seine Bemühungen waren eher unbeholfen als charmant. Was Abby schon beim eintreten in die Wohnung aufgefallen war, ihm aber eine Chance geben wollte. Er hatte einige Kerze angezündet, die jedoch ständig flackerte und drohte irgendetwas in Brand zu setzen. Als er versuchte, eine romantische Atmosphäre zu schaffen, indem er leise Liebeslieder auf seinem Handy abspielte, klang es eher schrill. Der Höhepunkt war aber, wo Abby sich kaum zusammenreißen konnte und ein Lachen unterdrückte musste, als Mark versuchte ihr eine Rose zu überreichen und dabei fast den Tisch abräumte. Seine ungeschickten Annäherungsversuche und seine nervöse Aufregung machten die Situation nur noch komischer. Die beiden konnten kaum Worte miteinander austauschen, weil er viel zu schüchtern und aufgeregt war.<br />
Letztendlich war das Date für Abby mehr Comedy-Show als romantisches Erlebnis. Sie konnte nicht anders, als sich darüber zu amüsieren und sich zu fragen, was sie sich bei der Auswahl ihrer Dates eigentlich dachte. Aber sie wollte auch nicht seine und ihre Zeit verschwenden und beendete das Date lieber vorzeitig. Denn so hatte sie sich ihren Valentinstag nicht vorgestellt. Wahrscheinlich hätte sie merk Glück auf ein wildes und romantisches Abenteuer, wenn sie einfach in eine Bar absteigen würde und dort auf Männerfang gehen würde.<br />
<br />
So ein richtigen Plan hatte sie noch nicht, als sie in die U Bahn stieg, welche sie nach Hause bringen würde. Abby starrte auf ihr Handy, während sie kopfschüttelnd sich an die absurde Szenen mit Mark erinnerte. Sie konnte nicht anders als zu lachen. <i>Ich werde so in die Hölle kommen. Aber ich kann nicht anders</i> Mit einem amüsierten Grinsen griff sie nach dem Telefon, um ihren mittlerweile irgendwie guten Freund Reece anzurufen. Eigentlich war er ihr Chef, seitdem sie das Praktikum angefangen hatte. Aber die zwei hatten sich auch privat angenähert. Flirten taten die zwei sowieso, gefühlt seit der ersten Sekunde. Aber trotzdem warten sie immer die Professionalität. Schließlich war er immer noch ihr Chef. Aber seit Abbys ersten Todesfall im OP waren sie sich näher gekommen. Reece war für sie da gewesen. Hatte ihr die Angst und das Trauma genommen.<br />
<br />
<b>"Hey Reece, du wirst es nicht glauben, was für ein Comedy-Act mein Date gerade abgeliefert hat. Ich glaube, ich sollte meine Männerauswahl wirklich überdenken"</b> sagte Abby mit einem Hauch von Sarkasmus in ihrer Stimme. <b>"Ich hätte doch lieber die Schicht im Krankenhaus nehmen sollen. Da können die Männer wenigstens zwei Sätze mit mir reden. Meistens."</b> kicherte sie weiter. <b>"Ja, ich weiß. Ich bin gemein und komme in die Hölle für mein Benehmen."</b> meinte sie.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Abigail und Mark saßen in dem viel zu kleinem Wohnzimmer von Mark, umgeben von kitschiger Dekoration und roten Herzen. Der Student hatte offensichtlich versucht, das Date so romantisch wie möglich zu gestalten, aber seine Bemühungen waren eher unbeholfen als charmant. Was Abby schon beim eintreten in die Wohnung aufgefallen war, ihm aber eine Chance geben wollte. Er hatte einige Kerze angezündet, die jedoch ständig flackerte und drohte irgendetwas in Brand zu setzen. Als er versuchte, eine romantische Atmosphäre zu schaffen, indem er leise Liebeslieder auf seinem Handy abspielte, klang es eher schrill. Der Höhepunkt war aber, wo Abby sich kaum zusammenreißen konnte und ein Lachen unterdrückte musste, als Mark versuchte ihr eine Rose zu überreichen und dabei fast den Tisch abräumte. Seine ungeschickten Annäherungsversuche und seine nervöse Aufregung machten die Situation nur noch komischer. Die beiden konnten kaum Worte miteinander austauschen, weil er viel zu schüchtern und aufgeregt war.<br />
Letztendlich war das Date für Abby mehr Comedy-Show als romantisches Erlebnis. Sie konnte nicht anders, als sich darüber zu amüsieren und sich zu fragen, was sie sich bei der Auswahl ihrer Dates eigentlich dachte. Aber sie wollte auch nicht seine und ihre Zeit verschwenden und beendete das Date lieber vorzeitig. Denn so hatte sie sich ihren Valentinstag nicht vorgestellt. Wahrscheinlich hätte sie merk Glück auf ein wildes und romantisches Abenteuer, wenn sie einfach in eine Bar absteigen würde und dort auf Männerfang gehen würde.<br />
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So ein richtigen Plan hatte sie noch nicht, als sie in die U Bahn stieg, welche sie nach Hause bringen würde. Abby starrte auf ihr Handy, während sie kopfschüttelnd sich an die absurde Szenen mit Mark erinnerte. Sie konnte nicht anders als zu lachen. <i>Ich werde so in die Hölle kommen. Aber ich kann nicht anders</i> Mit einem amüsierten Grinsen griff sie nach dem Telefon, um ihren mittlerweile irgendwie guten Freund Reece anzurufen. Eigentlich war er ihr Chef, seitdem sie das Praktikum angefangen hatte. Aber die zwei hatten sich auch privat angenähert. Flirten taten die zwei sowieso, gefühlt seit der ersten Sekunde. Aber trotzdem warten sie immer die Professionalität. Schließlich war er immer noch ihr Chef. Aber seit Abbys ersten Todesfall im OP waren sie sich näher gekommen. Reece war für sie da gewesen. Hatte ihr die Angst und das Trauma genommen.<br />
<br />
<b>"Hey Reece, du wirst es nicht glauben, was für ein Comedy-Act mein Date gerade abgeliefert hat. Ich glaube, ich sollte meine Männerauswahl wirklich überdenken"</b> sagte Abby mit einem Hauch von Sarkasmus in ihrer Stimme. <b>"Ich hätte doch lieber die Schicht im Krankenhaus nehmen sollen. Da können die Männer wenigstens zwei Sätze mit mir reden. Meistens."</b> kicherte sie weiter. <b>"Ja, ich weiß. Ich bin gemein und komme in die Hölle für mein Benehmen."</b> meinte sie.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Feeling good]]></title>
			<link>https://garden-of-the-multiverse.de/showthread.php?tid=67</link>
			<pubDate>Tue, 06 Feb 2024 21:40:45 +0100</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://garden-of-the-multiverse.de/member.php?action=profile&uid=8">Aiden Lang</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://garden-of-the-multiverse.de/showthread.php?tid=67</guid>
			<description><![CDATA[Valentinstag. Noch immer schmerzte dieser Tag, weil er ihn mit der Frau verbringen sollte, die seine Kinder auf die Welt gebracht hatte. Es schmerzte nicht, weil er seine mittlerweile Ex-Frau vermisste, sondern weil er seinen beiden Töchtern und seinem Sohn nicht zeigen konnte, wie wunderschön dieser Tag sein konnte. Aber anstatt sich darüber Gedanken zu machen, was den Drachen dazu gebracht hatte, sie alle zu verlassen, balancierte Aiden das Tablett den Flur entlang zum Schlafzimmer, in dem Clary lag. Ja, sie waren nicht zusammen. Ja, sie hatten eine Affäre. Ja, er würde sich bestimmt einen frei Spruch anhören dürfen. Ja, er wollte genau das. Diese Unbeschwertheit zwischen ihnen, seit sie vor einem halben Jahr angefangen hatten miteinander zu schlafen. Es einfach passiert und sie hatten beide keinen Wirbel darum gemacht. Sie waren erwachsen, sie konnten Sex haben, mit wem auch immer sie wollten. Und obwohl Aiden die Kinder zu seinen Eltern gebracht hatte - schon gestern - und obwohl sie nicht zusammen waren, fand er, dass es ein guter Tag war, um Clary einfach zu zeigen, dass sie gemocht wurde. Es gab Kaffee, frisch gepressten Blutorangensaft, einen Obssteller und Waffeln mit Sirup. Das Klischee bedienen konnte der Bestatter schon immer, also wieso heute davon Abstand nehmen?<br />
<br />
Im Schlafzimmer angekommen, stellte er das Tablett auf seinem Nachttisch ab. In Filmen landeten die Dinger immer auf dem Bett, aber wenn man eine Frau in seinem Bett hatte, bei der man zu jederzeit mit allem rechnen musste, stellte man flüssige Dinge lieber nicht auf das Bett. Aiden ging um das Bett herum und davor in die Hocke. Er strich der Anwältin eine Strähne aus dem Gesicht und lächelte. Es war einfach mit ihr, zumindest dann, wenn die Kinder nicht da waren. Sie war nie unhöflich zu ihnen, machte aber auch keinen Hehl daraus, dass so kleine Menschen eben nicht ihr Ding waren. Ein Grund, wieso Aiden niemals eine Beziehung mit ihr führen würde, selbst dann nicht, wenn er sich in sie verlieben sollte. "Aufwachen, Schlafmütze", sagte er leise und tippte ihr sanft auf die Nasenspitze. Sein Lächeln wurde breiter, als Clary grummelte und sich auf die andere Seite drehte. Und weil Aiden einfach manchmal albern sein konnte, kletterte er eiskalt über sie rüber und legte sich neben sie. "Wach auf, mir ist langweilig", er lachte leise und zupfte an ihrer Bettdecke. "Claaaaaaary", säuselte Aiden und zeichnete mit dem Zeigefinger ihre Kieferlinie entlang. "Wir haben eine Million Dollar gewonnen und ziehen auf die Malediven", versuchte er sie zum Aufwachen zu überreden und musste wieder leise lachen. "Ich hab Kaffee für dich und Waffeln."]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Valentinstag. Noch immer schmerzte dieser Tag, weil er ihn mit der Frau verbringen sollte, die seine Kinder auf die Welt gebracht hatte. Es schmerzte nicht, weil er seine mittlerweile Ex-Frau vermisste, sondern weil er seinen beiden Töchtern und seinem Sohn nicht zeigen konnte, wie wunderschön dieser Tag sein konnte. Aber anstatt sich darüber Gedanken zu machen, was den Drachen dazu gebracht hatte, sie alle zu verlassen, balancierte Aiden das Tablett den Flur entlang zum Schlafzimmer, in dem Clary lag. Ja, sie waren nicht zusammen. Ja, sie hatten eine Affäre. Ja, er würde sich bestimmt einen frei Spruch anhören dürfen. Ja, er wollte genau das. Diese Unbeschwertheit zwischen ihnen, seit sie vor einem halben Jahr angefangen hatten miteinander zu schlafen. Es einfach passiert und sie hatten beide keinen Wirbel darum gemacht. Sie waren erwachsen, sie konnten Sex haben, mit wem auch immer sie wollten. Und obwohl Aiden die Kinder zu seinen Eltern gebracht hatte - schon gestern - und obwohl sie nicht zusammen waren, fand er, dass es ein guter Tag war, um Clary einfach zu zeigen, dass sie gemocht wurde. Es gab Kaffee, frisch gepressten Blutorangensaft, einen Obssteller und Waffeln mit Sirup. Das Klischee bedienen konnte der Bestatter schon immer, also wieso heute davon Abstand nehmen?<br />
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Im Schlafzimmer angekommen, stellte er das Tablett auf seinem Nachttisch ab. In Filmen landeten die Dinger immer auf dem Bett, aber wenn man eine Frau in seinem Bett hatte, bei der man zu jederzeit mit allem rechnen musste, stellte man flüssige Dinge lieber nicht auf das Bett. Aiden ging um das Bett herum und davor in die Hocke. Er strich der Anwältin eine Strähne aus dem Gesicht und lächelte. Es war einfach mit ihr, zumindest dann, wenn die Kinder nicht da waren. Sie war nie unhöflich zu ihnen, machte aber auch keinen Hehl daraus, dass so kleine Menschen eben nicht ihr Ding waren. Ein Grund, wieso Aiden niemals eine Beziehung mit ihr führen würde, selbst dann nicht, wenn er sich in sie verlieben sollte. "Aufwachen, Schlafmütze", sagte er leise und tippte ihr sanft auf die Nasenspitze. Sein Lächeln wurde breiter, als Clary grummelte und sich auf die andere Seite drehte. Und weil Aiden einfach manchmal albern sein konnte, kletterte er eiskalt über sie rüber und legte sich neben sie. "Wach auf, mir ist langweilig", er lachte leise und zupfte an ihrer Bettdecke. "Claaaaaaary", säuselte Aiden und zeichnete mit dem Zeigefinger ihre Kieferlinie entlang. "Wir haben eine Million Dollar gewonnen und ziehen auf die Malediven", versuchte er sie zum Aufwachen zu überreden und musste wieder leise lachen. "Ich hab Kaffee für dich und Waffeln."]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[I am sorry for last year]]></title>
			<link>https://garden-of-the-multiverse.de/showthread.php?tid=66</link>
			<pubDate>Tue, 06 Feb 2024 20:46:45 +0100</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://garden-of-the-multiverse.de/member.php?action=profile&uid=7">Casper Higgs</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://garden-of-the-multiverse.de/showthread.php?tid=66</guid>
			<description><![CDATA[Was auch immer andere von diesem Tag halten mochten, Casper verabscheute das Prinzip, jemandem zu zeigen, dass man ihn liebte, nur weil ein bestimmter Tag im Jahr es so vorschieb. Mal davon abgesehen war es einfach dumm, den Tag im Winter zu feiern, wo jede Frau noch mehr fror als ohnehin schon und man sich Picknicks abschminken konnte. Der Geldmacherei noch mehr Kohle in den Arsch zu blasen fuckte ihn ab. Wer ihn aber auch nach zwei Jahren noch nicht abfuckte, war Juliette Butterfield. Das Weib hatte ihm eiskalt den Kopf verdreht und ihm das Herz geklaut und weil sie genau das getan hatte, war er letztes Jahr so richtig pissig auf sich selbst und viel zu zugedröhnt gewesen, als dass er seine Prinzipen für ein weibliches Wesen über den Haufen geworfen hätte. Dieses Jahr... war das anders. Zwei Jahre verbrachte er jeden Moment mit ihr, den sie Zeit und Lust hatte. Zwei Jahre lief er ständig mit einer Halblatte neben ihr her, weil sie viel zu heiß war, aber auch viel zu schüchtern. Zwei Jahre war er jetzt schon brav und bis auf einen Ausrutscher, als er ausversehen betrunken in eine Frau gerutscht war, hatte er keine Tussi mehr angefasst. Dass er deswegen ständig von seinen Freunden dumme Sprüche um die Ohren geballert bekam, war ihm völlig bums und sein bester Kumpel hatte vor drei Monaten deswegen sogar eine gebrochene Nase kassiert, als er Juliette als zimperliche Bitch betitelt hatte. Und weil Casper letztes Jahr eben nichts gemacht hatte und Juliette garantiert etwas erwartet hatte, musste er es dieses Jahr umso besser machen. Und ja, vielleicht hoffte er, dass er endlich einen Kuss von ihr klauen konnte, aber wenn nicht, würde er weiter warten. Auch nochmal zwei Jahre, wenn es sein musste.<br />
<br />
Und weil er so scheiße verliebt in das Mädel war, stand er jetzt hier, mitten in seinem Zimmer, hatte dafür gesorgt, dass seine Eltern nicht da waren und wartete auf das Klingeln an der Haustür. Als es dann soweit war, zuckte er kurz zusammen und fühlte sich das erste Mal bei einem Date völlig bescheuert und unsicher. Konnte allerdings daran liegen, dass Juliette gar nicht wusste, dass es ein Date war. Er hatte ihr zwar ein Paket geschickt - was auch höchst albern war, wenn man bedachte, dass sie nicht wirklich weit voneinander entfernt wohnten -, in dem ein <a href="https://i.ibb.co/tsB3JrX/728ded21ec4cb01bf710ad084a7ef4c9.jpg" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Kleid</a> und ein paar <a href="https://i.ibb.co/tbWCN6L/59677f16be88ade8d4d2227d6708bafa.jpg" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Schuhe</a> waren. Casper wusste nicht, ob es ihr Stil war, aber er konnte sie si h darin so perfekt vorstellen und wenn sie es nicht tragen würde, wäre das auch in Ordnung. Dass sie überhaupt kam war schon so viel wert. Damit sie nicht dachte, er würde einfach wie ein Freak hinter der Tür stehen, hatte er oben gewartet und ging jetzt so ruhig wie möglich nach unten. Casper hatte sich selbst in <a href="https://i.ibb.co/VBpSLPS/f9e06e0cfefc572358ee668e5fdaec9f.jpg" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Schale</a> geworfen und als er vor der Tür ankam, schlug ihm sein Herz bis in den Hals. <i>Alter, es ist Juliette, du kennst sie seit zwei Jahren, mach nicht so einen Affen. Sie wird dich schon nicht auslachen und wenn doch, dann hast du Pech und wirst es überleben. Außerdem hast du es verdient, so oft, wie du sie in der ganzen Zeit hast rot Erden lassen, nur weil du es süß findest. Jetzt mach die scheiß Tür auf, damit sie da draußen nichtw erfriert!</i> Casper atmete tief durch, zupft die Weste zurecht und öffnete dann mit seinem typischen Grinsen die Tür.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Was auch immer andere von diesem Tag halten mochten, Casper verabscheute das Prinzip, jemandem zu zeigen, dass man ihn liebte, nur weil ein bestimmter Tag im Jahr es so vorschieb. Mal davon abgesehen war es einfach dumm, den Tag im Winter zu feiern, wo jede Frau noch mehr fror als ohnehin schon und man sich Picknicks abschminken konnte. Der Geldmacherei noch mehr Kohle in den Arsch zu blasen fuckte ihn ab. Wer ihn aber auch nach zwei Jahren noch nicht abfuckte, war Juliette Butterfield. Das Weib hatte ihm eiskalt den Kopf verdreht und ihm das Herz geklaut und weil sie genau das getan hatte, war er letztes Jahr so richtig pissig auf sich selbst und viel zu zugedröhnt gewesen, als dass er seine Prinzipen für ein weibliches Wesen über den Haufen geworfen hätte. Dieses Jahr... war das anders. Zwei Jahre verbrachte er jeden Moment mit ihr, den sie Zeit und Lust hatte. Zwei Jahre lief er ständig mit einer Halblatte neben ihr her, weil sie viel zu heiß war, aber auch viel zu schüchtern. Zwei Jahre war er jetzt schon brav und bis auf einen Ausrutscher, als er ausversehen betrunken in eine Frau gerutscht war, hatte er keine Tussi mehr angefasst. Dass er deswegen ständig von seinen Freunden dumme Sprüche um die Ohren geballert bekam, war ihm völlig bums und sein bester Kumpel hatte vor drei Monaten deswegen sogar eine gebrochene Nase kassiert, als er Juliette als zimperliche Bitch betitelt hatte. Und weil Casper letztes Jahr eben nichts gemacht hatte und Juliette garantiert etwas erwartet hatte, musste er es dieses Jahr umso besser machen. Und ja, vielleicht hoffte er, dass er endlich einen Kuss von ihr klauen konnte, aber wenn nicht, würde er weiter warten. Auch nochmal zwei Jahre, wenn es sein musste.<br />
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Und weil er so scheiße verliebt in das Mädel war, stand er jetzt hier, mitten in seinem Zimmer, hatte dafür gesorgt, dass seine Eltern nicht da waren und wartete auf das Klingeln an der Haustür. Als es dann soweit war, zuckte er kurz zusammen und fühlte sich das erste Mal bei einem Date völlig bescheuert und unsicher. Konnte allerdings daran liegen, dass Juliette gar nicht wusste, dass es ein Date war. Er hatte ihr zwar ein Paket geschickt - was auch höchst albern war, wenn man bedachte, dass sie nicht wirklich weit voneinander entfernt wohnten -, in dem ein <a href="https://i.ibb.co/tsB3JrX/728ded21ec4cb01bf710ad084a7ef4c9.jpg" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Kleid</a> und ein paar <a href="https://i.ibb.co/tbWCN6L/59677f16be88ade8d4d2227d6708bafa.jpg" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Schuhe</a> waren. Casper wusste nicht, ob es ihr Stil war, aber er konnte sie si h darin so perfekt vorstellen und wenn sie es nicht tragen würde, wäre das auch in Ordnung. Dass sie überhaupt kam war schon so viel wert. Damit sie nicht dachte, er würde einfach wie ein Freak hinter der Tür stehen, hatte er oben gewartet und ging jetzt so ruhig wie möglich nach unten. Casper hatte sich selbst in <a href="https://i.ibb.co/VBpSLPS/f9e06e0cfefc572358ee668e5fdaec9f.jpg" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">Schale</a> geworfen und als er vor der Tür ankam, schlug ihm sein Herz bis in den Hals. <i>Alter, es ist Juliette, du kennst sie seit zwei Jahren, mach nicht so einen Affen. Sie wird dich schon nicht auslachen und wenn doch, dann hast du Pech und wirst es überleben. Außerdem hast du es verdient, so oft, wie du sie in der ganzen Zeit hast rot Erden lassen, nur weil du es süß findest. Jetzt mach die scheiß Tür auf, damit sie da draußen nichtw erfriert!</i> Casper atmete tief durch, zupft die Weste zurecht und öffnete dann mit seinem typischen Grinsen die Tür.]]></content:encoded>
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